Während der von KI gesteuerten digitalen Transformation stehen Telekommunikationsbetreiber vor Herausforderungen bei Netzwerktransparenz, Sicherheit und Datenverkehrsmanagement wie nie zuvor. Ein Tiefen-Paket-Inspektion (DPI) das System ist entscheidend für die Überwachung des Netzwerkverhaltens, die Optimierung der Bandbreite und die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen. Die Integration eines DPI-Systems in die Netze von Betreibern ohne Herstellerbindung stellt jedoch eine komplexe Aufgabe dar. Im Folgenden finden Sie eine praktische Anleitung speziell für Betreiberumgebungen.
Wichtige Anforderungen von Betreibernetzen an DPI-Systeme
Betreibernetze stellen bestimmte Anforderungen an DPI-Systeme diese Unternehmens- oder Rechenzentrums-Lösungen können typischerweise nicht erfüllen. Die Verfügbarkeit muss auf Carrier-Grade-Niveau liegen: mindestens fünf Neunen (99,999 %), redundante Stromversorgung; eine Inline-Lösung muss Bypass-Funktionen besitzen, und unterbrechungsfreie Software-Updates müssen unterstützt werden. Diese DPI-Plattformen unterstützen bis zu 1200 Gbit/s Datenverkehr pro System, bieten native Unterstützung für 400GE-Anschlüsse, und ihre DPI-Signaturdateien können Tausende von Anwendungen verarbeiten – sie werden ständig aktualisiert, um die neuesten Anwendungen und Protokolle zu unterstützen. Tausende von Anwendungen müssen unterstützt werden, darunter sowohl veraltete Signalisierungsprotokolle als auch moderne verschlüsselte Webdienste. Einige Betreiber bevorzugen den Einsatz am Core-Aggregationspunkt, andere an der regionalen Hub-Stelle und wieder andere am Netzwerk-Rand. Vor allem verlangen viele Betreiber, dass das DPI-System nahtlos in die bestehende Infrastruktur der Betreiber integriert wird, ohne dass diese Infrastruktur vollständig ersetzt werden muss.
Einfache Schritte zum Aufbau integrierter DPI-Systeme
Der erste Schritt ist der Zugriff auf den Datenverkehr. Ein Betreiber kann bestehende optische Verbindungen mithilfe eines optischen Splitters nutzen oder Port-Mirroring an einem Switch verwenden, um eine Kopie des Datenverkehrs an das DPI-System zu senden, ohne die laufenden Dienste zu beeinträchtigen. Der zweite Schritt besteht darin, eine DPI-Plattform auszuwählen, die Standard-Schnittstellen und -Protokolle unterstützt. Das DPI-System muss den Datenverkehr über Standard-Ethernet-Anschlüsse unter Verwendung gängiger optischer Transceiver akzeptieren. Der dritte Schritt ist die Bereitstellungsarchitektur. Ein nicht-intrusives, ausschließlich zur Überwachung bestimmtes DPI-System im Out-of-Band-Betrieb empfängt eine Kopie des Datenverkehrs und beeinträchtigt die Netzwerkinfrastruktur nicht; eine Inline-Lösung hingegen kann den Datenverkehr aktiv steuern und verfügt über eine Hardware-Bypass-Funktion, um bei Ausfall des DPI-Geräts einen kontinuierlichen Dienst sicherzustellen. Der vierte Schritt ist die Integration in die Managementsysteme. Ein DPI-System muss relevante Daten und Warnmeldungen an das bereits vorhandene Netzwerk-Managementsystem des Betreibers exportieren. Der fünfte Schritt besteht darin, die Kapazität schrittweise zu erhöhen: Installieren Sie das DPI-System zunächst für eine einzelne Verbindung oder einen einzigen Eingangspunkt. Stellen Sie die Kompatibilität sicher und erweitern Sie es anschließend auf das gesamte Netzwerk oder mehrere Standorte.
So stellen Sie die Kompatibilität des DPI-Systems mit den Betreibernetzen sicher
Ein DPI-System sollte sich nahtlos in die Infrastruktur der Betreiber integrieren, ohne die bestehende Hardware-Infrastruktur zu verändern. Erstens basiert es auf offener Hardware. Die Hardware sollte auf branchenüblichen Servern oder Appliances mit gängigen Komponenten beruhen. Zweitens sind die verwendeten optischen Transceiver von Bedeutung. Da Netze der Betreiber häufig mit SFP-, SFP+-, QSFP- und QSFP28-Transceivern aufgebaut sind, muss das DPI-System diese unterstützen. Das DPI-System muss eine breite Protokollabdeckung für alle gängigen Kapselungsverfahren bieten, darunter unter anderem MPLS, VXLAN und GTP. Für Managementsysteme werden zwar traditionelle Tools wie Syslog, IPFIX, NetFlow und REST-API zur Kompatibilität mit Unternehmensnetzwerken unterstützt; Telekommunikationsbetreiber setzen jedoch tatsächlich auf xDR (z. B. CDR-Anrufaufzeichnungen), Kafka-Nachrichtenwarteschlangen und das SDTP-Protokoll, um den hohen täglichen Datenverkehr zu bewältigen. Unser DPI-System unterstützt SDTP, FTP/SFTP, Socket/Kafka sowie xDR-Ausgabevorlagen nativ, um diese carrier-gerechten Anforderungen zu erfüllen. Am wichtigsten ist, dass das DPI-System entkoppelt sein muss – das heißt, es darf keinerlei Austausch bestehender Switching-, Routing- oder Übertragungsgeräte vorschreiben.
Entkoppelte Bereitstellung: Der Schlüssel zu kosteneffizienter Integration
Die teuersten und risikoreichsten DPI-Bereitstellungen erfordern oft, dass Betreiber ihre bestehende Netzwerkinfrastruktur ersetzen. Ein entkoppeltes DPI-System benötigt dies nicht und kann neben der vorhandenen Ausrüstung installiert werden. Es spielt keine Rolle, ob der Betreiber Cisco- oder Juniper-Switches verwendet, ob OTN oder DWDM für die optische Übertragung eingesetzt wird oder ob traditionelle NMS-Lösungen von Telekommunikationsanbietern oder Open-Source-Managementlösungen genutzt werden. Das entkoppelte DPI-System nimmt Datenverkehr über standardisierte Schnittstellen auf und leitet ihn an die Netzwerkinfrastruktur weiter. Ein Betreiber kann sein DPI-System skalieren, indem er weitere DPI-Geräte oder leistungsstärkere Einheiten hinzufügt – ohne die bestehende Netzwerkinfrastruktur zu verändern. Wenn bestehende Netzwerkgeräte wie Router und Switches aktualisiert werden müssen, bleibt das DPI-System unberührt. Dadurch verringert sich das Risiko bei der Netzwerkbereitstellung erheblich, und Installationskosten sowie vorherige Investitionen in die bestehende Infrastruktur werden reduziert.
Kosteneinsparungsvorteile integrierter DPI-Systeme
Wie DPI-Systeme müssen für die Infrastruktur des Betreibers keine Geräte ersetzt werden; Betreiber können teure Installationen und den Austausch bestehender Switches, Router oder optischer Übertragungsgeräte reduzieren. Die Verwaltungskosten lassen sich durch ein einfaches, zentrales Managementsystem senken: Indem das DPI-System seine Daten über bestimmte Standardprotokolle an das vorhandene NMS des Betreibers exportiert, kann es wie jedes andere Gerät im Netzwerk des Betreibers verwaltet werden – ohne zusätzliche Schulungen des Personals oder doppelte Arbeit. Die Wartungskosten sind geringer, da das System auf gängigen Standards basiert; beispielsweise können standardmäßige optische Transceiver aus dem Ersatzteilbestand des Betreibers entnommen und von bestehendem technischem Personal gewartet werden. Skalierungsvorteile: Betreiber können klein beginnen – mit nur wenigen hochpriorisierten Verbindungen – und die Kapazität des Systems im Laufe der Zeit schrittweise erhöhen.
Vorteile der integrierten DPI-Lösung von Sino-Telecom
DPI-Systeme von Sino-Telecom werden auf der Grundlage von branchenüblichen Servern und gängigen optischen Transceivern gebaut; sie können in beliebigen Netzen von Betreibern als Zusatzmodul an jeden Switch, Router oder optischen Übertragungskasten angeschlossen werden, ohne dass Änderungen am Netz des Betreibers erforderlich sind. Für den Zugriff auf den Datenverkehr unterstützt das System optische Taps, Port-Mirroring an Switches oder eine Inline-Lösung mit Hardware-Bypass. Die DPI-Lösung von Sino-Telecom bietet eine vollständige Protokollanalyse für mehrere tausend Anwendungen und akzeptiert jede vom Betreiber verwendete Netzwerk-Kapselung wie MPLS, VXLAN, GTP usw. Für die Verwaltungsdaten bietet sie weit verbreitete, standardisierte Exportformate wie Syslog, IPFIX, NetFlow sowie eine REST-API, um eine nahtlose Integration in bestehende Netzwerk-Management-Systeme der Betreiber zu gewährleisten. Die offene Architektur ermöglicht es Betreibern, ihre Routing-, Switching- und Transport-Infrastruktur völlig frei auszuwählen und zu verwalten. Mit über 240 Patenten, mehr als 150 Software-Copyrights und Installationen bei Betreibern in über 30 Ländern – darunter Frankreich, Indonesien, Brasilien und Australien – wurden die integrierten DPI-Lösungen von Sino-Telecom umfassend getestet und als kompatibel mit den unterschiedlichsten Netzen von Betreibern nachgewiesen.

Fazit
Die DPI-Lösungen von Sino-Telecom helfen Ihnen dabei, die Kontrolle über Ihr Netzwerk zurückzugewinnen. Mit Leistungsfähigkeit, offenen APIs und lokaler Fertigungsunterstützung liefern wir Lösungen, auf die Sie sich verlassen können. Kontaktieren Sie unsere Vertriebsabteilung für Ihre individuelles Angebot , produktdatenblätter , oder fallstudien . Besuchen Sie unsere Website und registrieren Sie sich für unsere Live-Demo. Wir zeigen Ihnen die Einsparungen und den Mehrwert, die Sie mit einem entkoppelten Ansatz erzielen können. Bauen wir gemeinsam ein offenes, intelligentes Operatornetzwerk auf! Sino-Telecom – Ihr Partner für entkoppelte DPI-Innovation.
Inhaltsverzeichnis
- Wichtige Anforderungen von Betreibernetzen an DPI-Systeme
- Einfache Schritte zum Aufbau integrierter DPI-Systeme
- So stellen Sie die Kompatibilität des DPI-Systems mit den Betreibernetzen sicher
- Entkoppelte Bereitstellung: Der Schlüssel zu kosteneffizienter Integration
- Kosteneinsparungsvorteile integrierter DPI-Systeme
- Vorteile der integrierten DPI-Lösung von Sino-Telecom
- Fazit